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Prinzregent

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Luitpold, Prinzregent von Bayern

Ein Prinzregent führt die Regierungsgeschäfte vertretungsweise für einen Fürsten, der selbst hierzu nicht mehr oder noch nicht in der Lage ist. Gründe der Regentschaft sind Minderjährigkeit des legitimen Monarchen, seine Verhinderung durch eine schwere Krankheit (insbesondere Geisteskrankheit) oder Gefangenschaft.

Prinzregent wurde meist der nach der Primogeniturordnung nächstberufene regierungsfähige Agnat, also beispielsweise der Kronprinz, sofern er volljährig war. Für minderjährige Könige regierten häufig deren Onkel.

Den Prinzregenten für einen Kurfürsten bezeichnete man als Kuradministrator.

Bekannte Prinzregenten

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Durch ihre lange Amtszeit bekannte Prinzregenten waren zum Beispiel:

Beispiele im 21. Jahrhundert:

Einzelnachweise

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  1. Christopher Hibbert: George IV, Regent and King, 1811–1830. Allen Lane, London 1973, ISBN 0-7139-0487-9.
  2. Prinzregent Luitpold. In: hdbg.eu. Haus der Bayerischen Geschichte, abgerufen am 31. Oktober 2023.
  3. Gerhard Schildt: Mecklenburg, Johann Albrecht Herzog von. In: Horst-Rüdiger Jarck, Günter Scheel (Hrsg.): Braunschweigisches Biographisches Lexikon. 19. und 20. Jahrhundert. hrsg. im Auftrag der Braunschweigischen Landschaft e. V. Hahnsche Buchhandlung, Hannover 1996, ISBN 3-7752-5838-8, S. 406.
  4. Christoph Ehrhardt: Mohammed bin Salman: Der kometenhafte Aufstieg des Kronprinzen. In: FAZ.NET. ISSN 0174-4909 (faz.net [abgerufen am 5. Mai 2021]).
  5. gesetze.li: Fürstliche Verordnung vom 15. August 2004 betreffend die Einrichtung einer Stellvertretung (aus dem Landesgesetzblatt)