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Prinz

Aus Wiktionary, dem freien Wörterbuch
Singular Plural
Nominativ der Prinz die Prinzen
Genitiv des Prinzen der Prinzen
Dativ dem Prinzen den Prinzen
Akkusativ den Prinzen die Prinzen

Worttrennung:

Prinz, Plural: Prin·zen

Aussprache:

IPA: [pʁɪnt͡s]
Hörbeispiele: Lautsprecherbild Prinz (Info), Lautsprecherbild Prinz (Info)
Reime: -ɪnt͡s

Bedeutungen:

[1] Sohn eines Königs

Herkunft:

Das Wort mit der Bedeutung „nichtregierendes Mitglied eines Fürstenhauses“ wurde über französisch prince  fr aus lateinisch princeps  laFürst, Ranghöchster“ entlehnt, dieses wiederum aus primus  la „der Erste“ und capere  laergreifen, fassen[1]

Synonyme:

[1] Königssohn

Weibliche Wortformen:

[1] Prinzessin

Oberbegriffe:

[1] Adeliger

Unterbegriffe:

[1] Erbprinz, Kronprinz, Kurprinz, Märchenprinz
[1] Hohenzollernprinz

Beispiele:

[1] „Anwesend waren der französische Gesandte, der Prinz, der seit kurzer Zeit ein häufiger Gast im Hause der Gräfin war, und viele glänzende Damen und Herren.“[2]
[1] „Ich hatte seitdem den Verdacht, dass er über meine Abstammung und darüber, dass der Prinz mein Taufpate war, Bescheid wusste.“[3]
[1] „Es war kurz nach diesem Diner beim Prinzen, daß in Berlin bekannt wurde, der König werde noch vor Schluß der Woche von Potsdam herüberkommen, um auf dem Tempelhofer Felde eine große Revue zu halten.“[4]

Wortbildungen:

Faschingsprinz, Fastnachtsprinz, Karnevalsprinz, Prinzenpaar, Prinzgemahl, Prinzregent, Traumprinz

Übersetzungen

[Bearbeiten]
[*] Dudenredaktion (Herausgeber): Duden, Die deutsche Rechtschreibung. In: Der Duden in zwölf Bänden. 25. Auflage. Band 1, Dudenverlag, Mannheim/Leipzig/Wien/Zürich 2009, ISBN 978-3-411-04015-5, „Prinz“, Seite 856.
[1] Wikipedia-Artikel „Prinz
[1] Duden online „Prinz
[1] Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache „Prinz
[1] Uni Leipzig: Wortschatz-PortalPrinz
[1] Großes Wörterbuch der deutschen Sprache „Prinz“ auf wissen.de
[1] The Free Dictionary „Prinz
[*] PONS – Deutsche Rechtschreibung „Prinz

Quellen:

  1. Wahrig Herkunftswörterbuch „Prinz“ auf wissen.de
  2. Leo N. Tolstoi: Krieg und Frieden. Roman. Paul List Verlag, München 1953 (übersetzt von Werner Bergengruen), Seite 615. Russische Urfassung 1867.
  3. James Fenimore Cooper: Ned oder Ein Leben vor dem Mast. 3. Auflage. mareverlag, Hamburg 2017 (übersetzt von Alexander Pechmann), ISBN 978-3-86648-190-9, Seite 146. Englisches Original 1843.
  4. Theodor Fontane: Schach von Wuthenow. Erzählung aus der Zeit des Regiments Gendarmes. Nymphenburger, München 1969, Seite 64. Entstanden 1878-82, erschienen 1882.
Singular m Singular f Plural 1 Plural 2
Nominativ der Prinz
(Prinz)
die Prinz
(Prinz)
die Prinz
die Prinzes
die Prinzens
Genitiv des Prinz
Prinz’
der Prinz
(Prinz)
der Prinz
der Prinzes
der Prinzens
Dativ dem Prinz
(Prinz)
der Prinz
(Prinz)
den Prinz
den Prinzes
den Prinzens
Akkusativ den Prinz
(Prinz)
die Prinz
(Prinz)
die Prinz
die Prinzes
die Prinzens
siehe auch: Grammatik der deutschen Namen
[1] Verteilung des Nachnamens Prinz in D
[1] Alexander Prinz, Webvideoproduzent (*1994)

Anmerkung:

Der mündliche, umgangssprachliche Gebrauch des Artikels bei Nachnamen ist nicht einheitlich. Norddeutsch gebraucht man tendenziell keinen Artikel, mitteldeutsch ist der Gebrauch uneinheitlich, in süddeutschen, österreichischen und schweizerischen Idiomen wird der Artikel tendenziell gebraucht.
Für den Fall des Artikelgebrauches gilt: der „Prinz“ – für männliche Einzelpersonen, die „Prinz“ im Singular – für weibliche Einzelpersonen; ein oder eine „Prinz“ für einen Angehörigen oder eine Angehörige aus der Familie „Prinz“ oder der Gruppe der Namenträger. Die im Plural gilt für die Familie oder alle Namenträger gleichen Namens. Der schriftliche, standardsprachliche Gebrauch bei Nachnamen ist prinzipiell ohne Artikel.

Alternative Schreibweisen:

Prins, Printz

Nebenformen:

Prinze

Worttrennung:

Prinz, Plural 1: Prinz, Plural 2: Prin·zes, Plural 3: Prin·zens

Aussprache:

IPA: [pʁɪnt͡s]
Hörbeispiele: Lautsprecherbild Prinz (Info), Lautsprecherbild Prinz (Info)
Reime: -ɪnt͡s

Bedeutungen:

[1] deutschsprachiger Nachname, Familienname

Abkürzungen:

[1] P.

Herkunft:

Bennenung nach dem Übernamen Prinz, von Mittelhochdeutsch prinze  gmh (‚Fürst, Herrscher‘) beziehungsweise von Mittelniederdeutsch prince  gml, prinse  gml mit derselben Bedeutung, für eine Person, die sich vornehm, großspurig und/oder herrisch benimmt.
In Einzelfällen handelt es sich auch um einen historischen Berufsnamen für einen Prinzipal (Lehrmeister) handeln.[1]

Bekannte Namensträger: (Links führen zu Wikipedia)

Alexander Prinz, Dennis Prinz, Marco Prinz

Beispiele:

[1] Frau Prinz arbeitet als Zimmerin.
[1] Herr Prinz mag keine Marmelade.
[1] Die Prinzes fliegen heute nach Alaska.

Charakteristische Wortkombinationen:

mit Anrede: Herr/Frau Prinz; veraltet: Fräulein Prinz
mit Titel: Doktor/Professor/Privatdozent/Universitätsprofessor Prinz; Prinz der Ältere/der Jüngere; Prinz junior/senior; Direktor/Hofrat/Meister Prinz; Bruder/Pfarrer/Schwester Prinz

Übersetzungen

[Bearbeiten]
[1] Wikipedia-Artikel „Prinz (Familienname)
[1] Digitales Familiennamenwörterbuch Deutschlands: „Prinz
[1] „Prinz“ bei Geogen Deutschland 3.2 Online. Bei Geogen Deutschland v4: „Prinz“
[*] Uni Leipzig: Wortschatz-PortalPrinz
[1] Prinz bei forebears.io

Quellen:

  1. Digitales Familiennamenwörterbuch Deutschlands: „Prinz