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FOLGE ENGADGET

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Auf Kickstarter hat sich die Pebble Time Steel wahnsinnig gut geschlagen, und sie ist dort auch heute noch das meistfinanzierte Projekt. Aber wie macht sie sich im Vergleich zur kurz zuvor enthüllten Kunststoff-Version „Time"? Unsere US-Kollegin Nicole Lee hat sich die Time Steel genauer angesehen und kommt zu einem durchwachsenen Ergebnis.

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Am Silvesterabend hatte Tesla-CEO Elon Musk per Twitter und „for realz" ein Batterieladegerät in Form einer Metallschlange angekündigt, die automatisch aus der Wand kommt. Für Musksche Verhältnisse scheint das nicht besonders hoch gegriffen - et voilà: Der Prototyp ist vollendet und schlängelt sich ganz ohne menschliches Zutun in den Ladeanschluss des Model S. Man muss Autos nicht mögen, um vor dem SF-Charme der "Solid Metal Snake" niederzuknien - aber seht selbst im Video nach dem Break.

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Auch wenn Daimler jetzt mit halbautonomen Trucks auf die deutschen Autobahnen drängt, werden die Fahrer aus Sicherheitsgründen so schnell nicht verschwinden. Damit bleibt aber auch ein bekanntes Berufsrisiko bestehen: Rückenleiden. Um diesen effektiv entgegenzuwirken, sollten Berufsfahrer den LKW-Sitz ihrer Statur anpassen. Das ist aber schneller gesagt als getan. Die Auswahl an Einstellmöglichkeiten ist zwar meistens groß, aber auch entsprechend komplex und zeitraubend. Ein intuitiveres Bedienkonzept soll nun Abhilfe schaffen.

Forscher des Fraunhofer-Instituts für Silicatforschung ISC in Würzburg haben gemeinsam mit dem Sitzhersteller Isringhausen einen Fahrzeugsitz entwickelt, der sich über Handbewegungen justieren lässt. „Wir nutzen dazu eine sensorbasierte Gestensteuerung im Fahrersitz", erklärt Johannes Ehrlich vom Center Smart Materials (CeSMa). „Mithilfe einfacher Handbewegungen kann der Fahrer den Sitz vor und zurück sowie nach oben und unten fahren. Außerdem kann er auf die gleiche Weise die Neigung der Oberschenkelstütze und der Rückenlehne individuell einstellen."

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Die Luxusmarke Nico Gerard hat eine analoge Armbanduhr vorgestellt, die am Doppelverschluss ihres Bands mit einer Apple Watch verblüfft. Klar, sowas kann ja nur auf kalifornischem Mist gewachsen sein - total rätselhaft ist hingegen, woher die Käufer kommen sollen. Und genau deswegen gehen wir jetzt umstandslos zum Preis dieses Kuriosums über: Die günstigste Variante der "Pinnacle" aus Edelstahl (siehe Galerie) ist für 9300 Dollar zu haben, happige 112.000 Dollar kostet die güldene Schönheit oben - natürlich mit Apple Watch Edition. Alles ohne Mehrwertsteuer. Video nach dem Break.

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Prince hat kürzlich seine Musik von den meisten Streaming-Diensten entfernen lassen. Begründet hat er diesen Schritt damit, dass "Streaming den Labels die Möglichkeit gibt, doppelt so viel Geld an sich auszuzahlen, den Künstlern aber umso weniger." Es ist deswegen keine große Überraschung, dass sein neues Album auch nur an einem Ort zu finden ist: HITNRUN erscheint am Montag, den 7. September exklusiv auf Tidal, dem Streaming-Service des Rappers Jay Z. Das Statement von Prince zum Tidal-Release haben wir hinter den Break gestellt:

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Jetzt hat sich endlich auch Motorola zur Android-Sicherheitslücke StageFright gemeldet: Die Auslieferung der System-Updates für die verschiedenen Mobilgeräte beginnt am 10. August, also übermorgen. Da laut Motorola über 200 Varianten der Software entwickelt werden müssen, sind die größten Nutzergruppen zuerst dran - es ist also nicht klar, wann genau der Patch bei euch eintrudelt.

Hier die Liste der Produkte, die den Sicherheits-Patch erhalten werden:
  • Moto X Style (patched from launch)
  • Moto X Play (patched from launch)
  • Moto X (1st Gen, 2nd Gen)
  • Moto X Pro
  • Moto Maxx/Turbo
  • Moto G (1st Gen, 2nd Gen, 3rd Gen)
  • Moto G with 4G LTE (1st Gen, 2nd Gen)
  • Moto E (1st Gen, 2nd Gen)
  • Moto E with 4G LTE (2nd Gen)
  • DROID Turbo
  • DROID Ultra/Mini/Maxx

Wie ihr herausfinden könnt, ob ihr StageFright habt, und was ihr jetzt schon gegen mögliche Attacken tun könnt, haben wir hier zusammengefasst.

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Das alljährliche Herbst-Event von Apple wird dieses Jahr wahrscheinlich am Mittwoch, den 9. September stattfinden. Das berichtet John Paczkowski von BuzzFeed, der als bewährte Quelle für solche Voraussagen gilt. Er ist sich sicher, dass Apple die Vorstellung von iPhone & Co. in der Woche vom 7. September plant. Und weil das Event schon letztes Jahr am 9. September stattfand, werde es wohl auch dieses Jahr so sein.

Soweit zum Termin - aber um welche Inhalte geht es in gut einem Monat?

Die Hauptrolle werden angeblich das iPhone 6s und das iPhone 6s Plus spielen - beide unter anderem mit Force Touch-Display, A9-Prozessor, schnellerem LTE-Chip und verbesserter Kamera. Auch neue iPads werde Apple „möglicherweise" vorstellen. Ob das 12,9-Zoll große iPad darunter ist, sei aber ungewiss.

Außerdem bestätigen die anonymen Quellen, dass wir mit dem lang erwarteten neuen Apple TV rechnen dürfen: Das Gerät soll kompakter werden und Apple A8 SoC, ein verbessertes OS mit Unterstützung für Siri und eine touchbasierte Fernsteuerung bieten.

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Da zur Zeit immer noch sehr viel über StageFright, die vermutlich umfangreichste Sicherheitslücke in Android bislang, berichtet wird und langsam Panik ausbricht, hier ein paar einfache Fakten:

Habe ich StageFright?

Vermutlich, wenn du Android hast. Auch wenn die zunächst postulierten 98% aller Android-Geräte möglicherweise nicht stimmen, ab Froyo (Android 2.2) ist alles drin. Nicht mal alle 5.1.1 Androids sind sicher. Wirklich gesichert ist das Blackphone, Cyanogen Mod ab 12.0 (wohl auch nicht immer, siehe Kommentare) und Firefox 38. Zimperium, die StageFright entdeckt haben, haben auf Google Play eine App für den Test bereitgestellt.

Was kann das?

Je nach Anfälligkeit des jeweiligen Gerätes und der Betriebssystemversion können Angreifer über eine "defekte" mp4-Datei beliebige Programme über einen Absturz des androideigenen Mediaplayers mit Rechten "media" oder "system" ausführen und so beispielsweise Anrufe mithören oder Videos aufzeichen. Mittels System-Zugriffsrechten ist im Prinzip alles möglich.

Wie geht das?

Eine Infektion kann man sich nicht nur über MMS sondern im Prinzip auch über Browser zuziehen. Bei MMS profitiert StageFright davon, dass MMS gelegentlich intern schon gelesen werden, ohne dass man sie wirklich aufruft. Über Browser oder andere Apps ist eine Infektion aber ebenso möglich und kann u.U. auch im Hintergrund geschehen.

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Wie geht das weg?

Letztendlich ist eine vollständige Sicherheit gegen StageFright nur durch ein System-Update möglich. Google hat für Nexus welche versprochen und teilweise sogar schon ausgeliefert, Sony, LG, Samsung, HTC und Huawei auch. (Motorola ist erstaunlich still, obwohl wir schon von existierenden Patches für das Moto X in den USA gehört haben. Update: Motorola wird alle gängigen Modelle patchen.) Das Bild oben dürfte einen guten ersten Überblick liefern, welche Smartphones jetzt bald ein Update bekommen sollten, da Patches bereitstehen, aber es sind wohl noch 100e andere. Nun kommt es auf die Herstellerfirmen und die jeweiligen Netz-Provider an, wann ein Update bei einem ankommt.

Was kann ich trotzdem tun?

Ein paar mögliche Attacken kann man verhindern, indem man automatischen Empfang von MMS abschaltet, falls der Netzprovider (T-Mobile) das nicht schon getan haben. Das geht - sollte man Hangouts statt Messages nutzten - in den internen erweiterten SMS-Einstellungen. In Messages lässt sich in den Einstellungen ähnliches abschalten. Firefox 38 als Browser nutzen hilft vor infizierten Webseiten, bei denen wohl selbst ein Embed schon reichen kann, ohne dass man das Video selbst abspielt. Letztendlich hat Zimperium mehr als 11 mögliche Einfallsmöglichkeiten aufgezeigt: MMS, Browser, Download, Email, Physical, NFC, BT, VCard, SDCard, USB, Gallery, Chats. Sicher fühlen sollte man sich also bis zum Update nicht.

Wie sieht das aus? (Checkt die Videos nach dem Break).

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Japan! Kann man nur da drauf kommen. Die Forscher an den ATR Intelligent Robotics und Communication Laboratories hatten ein sehr spezielles Problem im Auge, als sie ihren Robovie 2 in einer Mall in Osaka losgelassen haben. Kinder-Rabauken, zergwüchsige Rüpel, Schnuller-Raufbolde.

Anscheinend haben die ein Faible für Roboter, auch weil sie auf die völlig willenlos eindreschen können, ohne wirklich große Strafen befürchten zu müssen. Vor Terminator hat man in dem Alter einfach noch keinen Respekt. So dachten wir jedenfalls.

Erstaunlicherweise hat eine Studie der gleichen Forscher aber auch herausgefunden, dass die meisten Prügel-Kinder den Roboter nicht unbedingt als Maschine ansehen, eher etwas Menschenähnliches. Problem. Was also könnte helfen in einem Land, in dem schon die ersten Hotels mit Robobedienungen stehen?

Die cleveren Forscher haben ihren Roboter nach und nach so programmiert, dass er Anti-Mobbing Verhaltensweisen schon beim Anflug größerer Kinderscharen anwenden kann. Eine davon: zu Mama! In deren Gegend scheinen Kinder sich auch gegenüber Robotern etwas besser zu verhalten. Eine andere: Kindern einfach ausweichen, wenn sie im Plural auftreten. Letzteres dürfte aber auf Dauer keine Lösung für ein friedliches Miteinander zwischen Blechbubis und Hosenscheißern sein.

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