Die Oper erfreut sich nach wie vor einer gro�en Beliebtheit bei vielen Menschen. Andere wiederum finden keinen pers�nlichen Zugang zu dieser Form der Musik. Ein Opernbesuch ist f�r sie eher unvorstellbar. Das muss nicht sein. Wer sich im Vorfeld einmal n�her mit der Thematik besch�ftigt und sich zum Besuch der Oper einmal �berwinden kann, wird nicht selten zum Fan.
Die Geschichte der Oper, wie wir sie heute kennen, begann in Florenz. Hier trafen sich Dichter und Musiker, die es sich zur Aufgabe machten, den gesprochenen Worten die Musik unterordneten. Als erste Oper in diesem Sinn wurde Jacopo Peris St�ck Dafne aufgef�hrt. Dies fand im Jahre 1598 statt. W�hrend des zwanzigsten Jahrhunderts war eine stilistische Vielfalt in der deutschen Opernlandschaft zu beobachten. Die Internationalisierung brachte auch die Losl�sung von Wagners Einfluss.
Einen wichtigen Part jeder Oper nehmen nat�rlich die Ten�re ein. In diesem Zusammenhang tauchen Namen wie Enrico Caruso oder in der neueren Zeit auch Andrea Boccelli auf, jedoch sollte davon ausgegangen werden, dass nicht jeder, der eine Arie zum Besten geben kann auch innerhalb der Oper als hervorstechender Tenor gelten muss.
Auch ein S�nger wie Paul Potts, der im Rahmen einer englischen Castingshow entdeckt wurde, verk�rpert nicht unbedingt den Tenor, der in der Oper zum Star werden k�nnte. Aber wer sich mit dieser Gesangsart anfreunden kann, hat bereits den ersten Schritt in Richtung Oper getan. Es muss ja nicht zwingend sofort ein Besuch in einem der gro�en und bekannten Opernh�user sein. In jedem Fall ist die Oper eine spannende Sache, auf die so Mancher nicht mehr verzichten m�chte.
�Er [Caruso] singt die Psyche der Melodie.� - Richard Strauss
�Man wird ja nicht umsonst ausgepfiffen. Man darf dem Publikum nicht die Gelegenheit dazu bieten,
sonst nutzt es sie nat�rlich.�
- Luciano Pavarotti