Ein Bauernhof aus Serbien wurde für die prestigeträchtige Auszeichnung "Lighthouse Farm" ausgewählt und gehört damit zu den lediglich 14 Höfen weltweit, die diese Auszeichnung erhalten haben. Das teilte die Botschaft der Niederlande mit. Lighthouse Farms sind bestehende, kommerziell tragfähige landwirtschaftliche Betriebe, die bereits heute innovative und nachhaltige Lösungen anwenden, um die Herausforderungen moderner Ernährungssysteme zu bewältigen. Diese Farmen dienen als Beispiele guter Praxis und gelten als Pioniere nachhaltiger Lebensmittelproduktion und Ökosystemerhaltung. LoginEKO, die Lighthouse Farm in Serbien, wird gemeinsam mit der Wageningen University & Research vom 1. bis 5. Juni 2026 einen Workshop veranstalten, der Teilnehmende aus verschiedenen Ländern und Bereichen des Ernährungssystems zusammenbringt, um Wissen auszutauschen und innovative Ansätze für landwirtschaftliche Systeme zu erforschen. "Vom 1. bis 5. Juni wird das Serbian Lab internationale Teilnehmende aus dem Ernährungssystem zusammenbringen, um innovative Ansätze für landwirtschaftliche Systeme zu erforschen. Der zentrale Teil des Programms ist LoginEKO, das als 'lebendes Labor' fungiert, in dem Landwirt*innen und Softwareingenieur*innen gemeinsam Werkzeuge für Farmmanagement und Produktionsüberwachung entwickeln und testen", heißt es in der Mitteilung.
Beim Berliner Landesinstitut für Lehrerbildung (BLiQ) muss die Leitung neu besetzt werden, nachdem Direktorin Katy Pîrjol ihren Posten räumt und in ein anderes Referat wechselt. Für Bildungssenatorin Katharina Günther-Wünsch (CDU – Christlich Demokratische Union) ist dies problematisch, da das Institut eine zentrale Rolle bei der Reform der Lehrkräfteausbildung spielt. Die Personalentscheidung war von Beginn an umstritten, da der erfahrene Kandidat Heinz Grasmück aus Hamburg als fachlich besser geeignet galt. Beobachter*innen sehen daher einen personellen Fehlgriff, zumal das BLiQ bislang mit Startschwierigkeiten kämpft. Intern ist von langsamen Prozessen und fehlender Klarheit die Rede, auch wenn die Bildungsverwaltung dies öffentlich nicht bestätigt. Übergangsweise übernimmt ein Abteilungsleiter die Führung, während die Nachfolge gesucht wird. Scheitert die anstehende Reform der Lehrkräfteausbildung, könnte dies zum politischen Problem für die Senatorin werden.
Budapest hat den Sieger eines internationalen Wettbewerbs für die Entwicklung des ehemaligen Bahngeländes Rákosrendező bekanntgegeben – eines der größten Brownfield-Areale der Stadt. Geplant ist ein neuer, nachhaltiger Stadtteil mit rund 10.000 Wohnungen, mindestens 25 Hektar Grünflächen sowie gemischten Nutzungen und starker Anbindung an den öffentlichen Verkehr. Das Gewinnerteam unter Leitung des französischen Büros Coldefy verfügt über Erfahrung mit großmaßstäblichen Stadtentwicklungen: Zu den Referenzen zählen unter anderem der zentrale Park der Wiener Seestadt Aspern, das Max-Becker-Areal in Köln sowie der Masterplan für New Lido in Bratislava. Diese Expertise gilt als zentral für ein Projekt dieser Größenordnung, das über mehrere Jahrzehnte hinweg umgesetzt werden soll. Das Projekt wird von der Stadt Budapest gesteuert, ein finaler Masterplan wird in den kommenden Jahren ausgearbeitet.
Ein Bauernhof aus Serbien wurde für die prestigeträchtige Auszeichnung "Lighthouse Farm" ausgewählt und gehört damit zu den lediglich 14 Höfen weltweit, die diese Auszeichnung erhalten haben. Das teilte die Botschaft der Niederlande mit. Lighthouse Farms sind bestehende, kommerziell tragfähige landwirtschaftliche Betriebe, die bereits heute innovative und nachhaltige Lösungen anwenden, um die Herausforderungen moderner Ernährungssysteme zu bewältigen. Diese Farmen dienen als Beispiele guter Praxis und gelten als Pioniere nachhaltiger Lebensmittelproduktion und Ökosystemerhaltung. LoginEKO, die Lighthouse Farm in Serbien, wird gemeinsam mit der Wageningen University & Research vom 1. bis 5. Juni 2026 einen Workshop veranstalten, der Teilnehmende aus verschiedenen Ländern und Bereichen des Ernährungssystems zusammenbringt, um Wissen auszutauschen und innovative Ansätze für landwirtschaftliche Systeme zu erforschen. "Vom 1. bis 5. Juni wird das Serbian Lab internationale Teilnehmende aus dem Ernährungssystem zusammenbringen, um innovative Ansätze für landwirtschaftliche Systeme zu erforschen. Der zentrale Teil des Programms ist LoginEKO, das als 'lebendes Labor' fungiert, in dem Landwirt*innen und Softwareingenieur*innen gemeinsam Werkzeuge für Farmmanagement und Produktionsüberwachung entwickeln und testen", heißt es in der Mitteilung.
Beim Berliner Landesinstitut für Lehrerbildung (BLiQ) muss die Leitung neu besetzt werden, nachdem Direktorin Katy Pîrjol ihren Posten räumt und in ein anderes Referat wechselt. Für Bildungssenatorin Katharina Günther-Wünsch (CDU – Christlich Demokratische Union) ist dies problematisch, da das Institut eine zentrale Rolle bei der Reform der Lehrkräfteausbildung spielt. Die Personalentscheidung war von Beginn an umstritten, da der erfahrene Kandidat Heinz Grasmück aus Hamburg als fachlich besser geeignet galt. Beobachter*innen sehen daher einen personellen Fehlgriff, zumal das BLiQ bislang mit Startschwierigkeiten kämpft. Intern ist von langsamen Prozessen und fehlender Klarheit die Rede, auch wenn die Bildungsverwaltung dies öffentlich nicht bestätigt. Übergangsweise übernimmt ein Abteilungsleiter die Führung, während die Nachfolge gesucht wird. Scheitert die anstehende Reform der Lehrkräfteausbildung, könnte dies zum politischen Problem für die Senatorin werden.
Budapest hat den Sieger eines internationalen Wettbewerbs für die Entwicklung des ehemaligen Bahngeländes Rákosrendező bekanntgegeben – eines der größten Brownfield-Areale der Stadt. Geplant ist ein neuer, nachhaltiger Stadtteil mit rund 10.000 Wohnungen, mindestens 25 Hektar Grünflächen sowie gemischten Nutzungen und starker Anbindung an den öffentlichen Verkehr. Das Gewinnerteam unter Leitung des französischen Büros Coldefy verfügt über Erfahrung mit großmaßstäblichen Stadtentwicklungen: Zu den Referenzen zählen unter anderem der zentrale Park der Wiener Seestadt Aspern, das Max-Becker-Areal in Köln sowie der Masterplan für New Lido in Bratislava. Diese Expertise gilt als zentral für ein Projekt dieser Größenordnung, das über mehrere Jahrzehnte hinweg umgesetzt werden soll. Das Projekt wird von der Stadt Budapest gesteuert, ein finaler Masterplan wird in den kommenden Jahren ausgearbeitet.
Der Bürgermeister von Krakau Aleksander Miszalski (KO – Bürgerkoalition) hat beschlossen, ein neues Forum für die Zusammenarbeit zwischen der Stadtverwaltung und der lokalen Wirtschaft – den Krakauer Wirtschaftsrat – zu etablieren. Der Krakauer Wirtschaftsrat wird in Kürze seine Arbeit als beratendes und konsultatives Gremium in Fragen der Unternehmensförderung aufnehmen. Zu seinen Aufgaben gehören unter anderem die Initiierung von Maßnahmen zur Förderung des Unternehmertums, die Empfehlung von Lösungen zur Steigerung der Investitionsattraktivität der Stadt sowie die Weiterleitung von wichtigen Informationen an den Bürgermeister. Der Rat soll zudem Bereiche identifizieren, die einer eingehenden Analyse bedürfen. Dem Rat werden Vertreter*innen der Wirtschaft, der Hochschulen, der Branchenverbände und der städtischen Einrichtungen angehören. Diese breite Zusammensetzung soll ein umfassenderes Bild der Erwartungen und Herausforderungen vermitteln, mit denen die Wirtschaft von Krakau konfrontiert ist.
Der Bürgermeister von Ljubljana, Zoran Janković (LZJ – Liste Zoran Janković), hat ein konsultatives Referendum über den Bau einer Müllverbrennungsanlage angekündigt. Das Referendum soll vom Gemeinderat von Ljubljana ausgeschrieben werden. Zuvor ist im Mai eine öffentliche Debatte vorgesehen, bei der sowohl Befürworter*innen als auch Gegner*innen ihre Argumente darlegen können. Janković betonte, die Entscheidung müsse transparent erfolgen und die Bevölkerung solle mitbestimmen. Als möglichen Standort nannte er das Gebiet beim Abfallzentrum Barje. Kritik an möglichen Auswirkungen auf die Luftqualität wies er zurück und verwies auf Umweltprüfungen, die vor einer endgültigen Entscheidung noch durchgeführt werden sollen.
Prag bereitet den Einsatz autonomer Reinigungsroboter im öffentlichen Raum vor und will die Technologie zunächst im Stadtteil Karlín testen. Das städtische Unternehmen Operátor ICT (OICT) plant, den Pilotbetrieb noch dieses Jahr zu starten und bei Erfolg auf weitere Stadtteile auszuweiten. Ziel ist es, unter realen Bedingungen zu prüfen, wie gut autonome Kehrroboter die klassische Straßenreinigung ergänzen oder teilweise ersetzen können. Dabei soll untersucht werden, wie zuverlässig die Technologie im Alltag funktioniert und ob sie eine effiziente Alternative zu herkömmlichen, manuell gesteuerten Maschinen darstellt. Hintergrund ist unter anderem der anhaltende Personalmangel in der städtischen Reinigung. In die Vorbereitung sind neben OICT auch die Stadtverwaltung sowie kommunale Unternehmen wie die Technische Straßenverwaltung und Prager Dienste AG eingebunden, die bereits Erfahrung mit batteriebetriebenen und teilautomatisierten Geräten haben. Positive Beispiele autonomer Technologien gibt es in Karlín bereits: Seit Ende 2025 liefern dort kleine, selbstfahrende Fahrzeuge eines Lieferdienstes Essen aus. Sie navigieren mithilfe von Sensoren und KI, werden aus der Ferne überwacht, und der Testbetrieb verlief bislang weitgehend reibungslos.
In Sarajevo wurde der erste Adriatics Tech Summit eröffnet – eine neue Konferenz für Technologie und Innovation in Südosteuropa, veranstaltet von Expert*innen in der Organisation internationaler Tech-Konferenzen. Über 500 Teilnehmer und 65 Vortragende aus über 20 Ländern nehmen teil. Ziel sei, Südosteuropa stärker in globale Technologiediskurse einzubinden. Im Fokus stehen Themen wie Künstliche Intelligenz, Cloud-Lösungen und digitale Transformation. Einige der geladenen Speaker*innen sind international vernetzt und regelmäßig auf großen Fachkonferenzen vertreten. Neben Fachvorträgen bietet die Veranstaltung interaktive Formate und digitale Tools zur Vernetzung der Teilnehmenden. Der Summit ist als langfristige Initiative angelegt und soll die Position Sarajevos als regionalen Technologiestandort nachhaltig stärken.
Der bulgarische Interimsregierungschef Andrej Gjurov (parteilos) und der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj unterzeichneten am 30. März 2026 ein zehnjähriges Abkommen über die Zusammenarbeit im Sicherheitsbereich. Gjurov war gemeinsam mit einer offiziellen Delegation in Kiew. Beim Treffen wurden auch Möglichkeiten für gemeinsame Waffenproduktion besprochen. Bulgarien werde dazu die Finanzierung über das EU-Programm SAFE in Anspruch nehmen. Das Abkommen umfasst die gemeinsame Produktion verschiedener Waffentypen einschließlich Drohnen auf dem Territorium der beiden Länder. Bulgarien hat große Mengen an Waffen an die Ukraine geliefert, und Gjurov begrüßte das neue Abkommen als Ergebnis einer langen Vorbereitung. Die beiden erklärten ferner, dass sie gemeinsam an der Schaffung des so genannten vertikalen Gaskorridors arbeiten würden, der Griechenland mit mehreren Ländern in Südosteuropa verbinden soll. Das ukrainische Staatsoberhaupt dankte den bulgarischen Partner*innen für die Beteiligung an einem Ukraine-Unterstützungspaket im Rahmen des "PURL-Mechanismus". Gjurov betonte, dass die bulgarische Delegation mit ihrem Besuch deutlich ihre Unterstützung für die Ukraine und deren Bemühungen um einen gerechten und dauerhaften Frieden im Interesse der Sicherheit nicht nur der Ukraine, sondern ganz Europas zum Ausdruck bringen will.
Bei den Zagreber Stadtwerken sieht der neue Geschäftsplan 2026 Investitionen von rund 79 Millionen Euro vor sowie eine Phase verstärkter Modernisierungen bei der kommunalen Infrastruktur. Zentrales Finanzierungsinstrument ist ein grüner Kredit der Internationalen Finanzkooperation (IFC) im Rahmen der Weltbank in Höhe von 56 Millionen Euro zur Erneuerung des Fuhrparks und technischer Anlagen in Abfallwirtschaft, Straßenbau, Grünflächenpflege und Parkraummanagement. Vorgesehen sind emissionsärmere Fahrzeuge, energieeffiziente Systeme sowie der Ausbau unterirdischer Sammelbehälter und moderner Verkehrssignalisation. Weitere Projekte umfassen den Bau einer Tiefgarage in der Klaićeva-Straße, die Modernisierung logistischer Kapazitäten sowie Investitionen in energieeffiziente Gebäude. Parallel werden neue Betriebssoftware-Systeme eingeführt und die digitale Infrastruktur, also Glasfaser und LoRaWAN-Technologie, ausgebaut. Erwartete Erträge von 403,4 Millioenen Euro und ein EBITDA von 51,6 Millionen Euro sollen die finanzielle Stabilität und langfristige Effizienzsteigerungen sichern.